16. London 1888 - Gesetz und Strafe
Shownotes
„Wotcher!“ – Willkommen im London des Jahres 1888.
Inmitten der Millionen Menschen, die sich durch den Ruß und das unaufhörliche Treiben der größten Stadt der Welt drängen, sorgt ein gnadenloses System hinter den Kulissen für Ordnung: das viktorianische Recht. In dieser Folge tauchen wir tief in die dunklen Abgründe der britischen Justizgeschichte ein. Wir klären, warum man für ein seidenes Taschentuch am anderen Ende der Welt landen konnte und wie unmenschliche Erfindungen die Moral von Kriminellen verbessern sollten.
In dieser Episode erwarten dich unter anderem: • Richter, Roben und Perücken: Wie lief ein Prozess im berühmtesten Strafgericht der Welt ab, dem Old Bailey, ab? Warum dauerten Mordprozesse oft nur wenige Stunden? • Das System der Qual: Wie konnten die „Systeme zur Besserung“ Menschen in den Gefängnissen in den Wahnsinn treiben? • Die „Criminal Class“: Warum die Viktorianer glaubten, dass man Verbrecher an ihrer Gesichtsform erkennen könne. • Wir rekonstruieren den Weg eines Verbrechens durch die Institutionen – vom Constable über den Coroner bis zum High Court Judge.
Hört jetzt rein und taucht in das düstere viktorianische Rechts- und Besserungssystem ein!
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Für die Recherche dieser Folge haben wir unter anderem folgende Quellen verwendet:
- The Proceedings of Old Bailey, 1674-1913: www.oldbaileyonline.org
- Parker, S.: How the Victorians Lived, Philadelphia 2024.
- Flanders, J.: The Victorian City: Everyday Life in Dicken’s London, London 2012.
- Picard, L.: Victorian London, London 2006.
- Goodman, R.: How To Be A Victorian, London 2013.
- Grange, D.: The Victorians: A Beginner’s Guide, London 2016.
- Higgs, M.: A Visitor’s Guide to Victorian England, Barnsley 2014.
- Fishman, W.J.: East End 1888, Nottingham 2005.
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